Apti Bisultanov, Foto: Kitab-Verlag (0505, hf)

Apti Bisultanov

*1959 in Goitschu/Tschetschenien, lebt und arbeitet in Berlin

Stationen u.a.: Wächst zweisprachig auf. 1977-82 Studium an der Philologischen Fakultät der Tschetschenisch-Inguschischen Staatsuniversität in Grozny, wo er nach dem Studium bis 1983 Vorlesungen hielt. Lektor. 1984-92 Herausgeber der Kinderzeitschrift "Raduga" in Grozny. Er unterstützt von Anbeginn die Unabhängigkeitsbewegung und wünscht mit großer Leidenschaft ein freies Tschetschenien. 1999 Vize-Premier für Soziales. Am 1. Februar 1999 flieht er in die Berge. Sein Heimatdorf wird durch Angriffe der russischen Artillerie vollständig zerstört, Verwandte, Nachbarn und Freunde kommen um. Lebt seit 2002 in Berlin.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Tschetschenischer Volkspreis für Literatur (1992). Preis der Poets of All Nations Foundation (2003).
- Mitglied des internationalen P.E.N.-Clubs und Ehrenmitglied des russisch-finnischen P.E.N.

Veröffentlichungen (Auswahl): Noch-ze-tschöPflug-Feuer-Haus), Gedichte (1986). Zcha IIIi/Das Lied, Gedichte (1988). Tkesan Indare/Schatten eines Blitzes, Gedichte (1991). Schatten eines Blitzes, Gedichte 1982-2003/Was in Chaibach geschah (Poem) (2004, Kitab-Verlag - Übertragung Ekkehard Maaß). Wer ist der Größte, tschetschenische Märchen (2006, Provinz Verlag, zusammen mit Amina Richter).

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