Horst Bienek zum Text (Gartenfest)

*7.Mai 1930 in Gleiwitz/Schlesien, +7.Dezember 1990 in München/Bayern

Stationen u.a.: Sohn eines deutschen Vaters und einer polnischen Mutter. Wird 1951 in der DDR verhaftet wegen angeblicher antisowjetischer Hetze zu Zwangsarbeit in einem sibirischen Arbeitslager verurteilt. Kommt 1955 durch eine Amnestie frei und übersiedelt in die BRDeutschland. 1957-61 Rundfunk-Redakteur. 1959-61 Mitherausgeber der Zeitschrift "blätter+bilder". Ab 1966 Lektor und freier Schriftsteller in München. Bis 1990 war er außerdem der Leiter der Literaturabteilung an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Erliegt den Folgen von AIDS. Alle zwei Jahre wird ein nach ihm benannter Lyrik-Preis von der Bayrischen Akademie der Schönen Künste verliehen.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Essay, Hörspiel

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrengabe zum Andreas Gryphius-Preis (1967). Literaurpreis der Stadt Bremen (1969). Wilhelm Raabe-Preis (1978). Nelly Sachs-Preis (1981). Andreas Gryphius-Preis (1983). Friedrich Schiedel-Literaturpreis (1987). Jean Paul-Preis (1989). Stadtschreiber Mainz (1989).
- Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Veröffentlichungen (Auswahl): Traumbuch eines Gefangenen, Gedichte+Prosa (1957, Hanser). Die Zelle, Roman (1968). Bakunin, eine Invention, Essays (1970). Die erste Polka, Roman (1975). Die Zeit danach, Gedichte (1974, Eremiten-Presse, mit Offsetlithographien von Bernard Schultze). Gleiwitzer Kindheit, Gedichte (1976). Septemberlicht, Roman (1977). Zeit ohne Glocken, Roman (1979). Erde und Feuer, Roman (1982). Der nichtverlorene Sohn, Erzählungen (1988). Sechs Gramm Caratillo, Hörspiel-CD (2002, Random House Audio, mit Klaus Kinski).

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