Ingmar Bergman
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(Ernst Ingmar Bergman)
*14.Juli 1918 in Uppsala/Schweden, +30.Juli 2007 auf Fårö/Schweden
Stationen u.a.: Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur. Nicht beendetes Studium der Literaturgeschichte in Stockholm. Ab 1944 Leiter und Regisseur an verschiedenen Theatern, u.a. Helsingborg, Göteborg, Malmö und Stockholm. Zwischen 1946 und 2003 Inszenierung von ca. 60 Kino- u. Fernsehfilmen, darunter Welterfolge wie „Abend der Gaukler“, „Das siebente Siegel“, „Wilde Erdbeeren“, „Persona“, “Szenen einer Ehe“, “Fanny und Alexander“. Bergman war fünfmal verheiratet: mit der Choreografin Else Fisher (1943-45), der Theaterregisseurin Ellen Lundström (1945-50), der Journalistin Gun Grut (1951-52), der Konzertpianistin Käbi Laretei (1959-65) und der Gräfin Ingrid von Rosen (1971 bis zu ihrem Tod 1995). Von 1965-70 lebt er mit der Schauspielerin Liv Ullmann zusammen (gemeinsame Tochter: die norwegische Schriftstellerin Linn Ullmann). Wohnt und arbeitet von 1976-85 wegen einer ungerechtfertigten Steuerhinterziehungsanklage in München. 1985 Rückkehr nach Schweden. Lebt seitdem in seinem 1965 gebauten Haus auf der Ostseeinsel Fårö. Schwiegervater von Henning Mankell. Interessant ist auch der Artikel "Zirkus Bergman" - Ein Familienunternehmen von Eckhard Weise.
Arbeitsgebiete: Szenarium für Kino-, Fernsehfilm u. Hörspiel, Drama, Prosa, Autobiografie
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Erasmus-Preis (1965). Goethe-Preis (1976). Europäischer Filmpreis (1988). Sonning-Preis, Dänemark (1989). Palme der Palmen von Cannes als „Bester Filmregisseur aller Zeiten“ (1997).
Veröffentlichungen (Auswahl): Laterna Magica, Mein Leben (1987/2011, Alexander Verlag - Übertragung Hans-Joachim Maass). Bilder (1991, Kiepenheuer& Witsch - Übertragung Jörg Scherzer). Den goda viljan/Die besten Absichten, autobiografische Prosa (1992/1993, Kiepenheuer&Witsch - Übertragung Heiner Gimmler). Söndagsbarn/Sonntagskinder, autobiografische Prosa (1993/1996, Kiepenheuer & Witsch - Übertragung Verena Reichel). Enskilda samtal/Einzelgespräche. autobiografische Prosa (1996/Norstedts/1996, Hanser - Übertragung Verena Reichel). Tre dagböcker/Der weiße Schmerz, Drei Tagebücher (2004/2007, Hanser, gemeinsam mit Ingrid Bergman und Maria von Rosen - Übertragung Verena Reichel).
Sekundärliteratur (Auswahl): Kinoerzählungen (1979, Hinstorff-Verlag/1995, Hanser, hrsg. von Verena Lueken). Ingmar Bergman, Monografie (1997, Rowohlt, von Eckhard Weise). Ingmar Bergman, Der Film. Das Theater. Die Bücher (2001, Schüren, hrsg. von Roger W. Oliver). Ingmar Bergman, Im Bleistift-Ton. Ein Werk-Porträt in einem Band. (2002, Rogner&Bernhard bei Zweitausendeins, hrsg. von Renate Bleibtreu, aus dem Schwedischen übertragen von Renate Bleibtreu, Hans Joachim Maas und Verena Reichel). The Ingmar Bergman Archives (2008, Taschen Verlag, hrsg. von Paul Duncan, Bengt Wanselius). Ingmar Bergman. Von Lüge und Wahrheit (2011, Bertz+Fischer Verlag, hrsg. von Nils Warnecke, Kristina Jaspers).
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