Werner Bergengruen, Foto: www.dhm.de (hf0907)Werner Bergengruen
(Werner Max Oskar Paul Bergengruen)

*16.September 1892 in Riga, +4.September 1964 in Baden-Baden/Baden-Württemberg

Stationen u.a.: Arztsohn. 1911-14 Studium in Marburg, München, Berlin. Teilnehmer am 1. Weltkrieg. Seit 1920 Journalist. 1920-25 Leiter einer Zeitschrift. Freier Schriftsteller. Freundschaft mit Peter Huchel. Konvertiert 1936 zum Katholizismus. 1937 Ausschluß aus der Reichsschrifttumskammer. Lebt in Berlin, München. 1942 in Achenkirch/Tirol, 1946-58 in Zürich, Rom und 1958 in Baden-Baden.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Wilhelm Raabe-Preis der Stadt Braunschweig (1947). Orden "Pour le mérite" (1958). Ehrendoktorwürde der Universität München (1958).
- Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und Mitglied der Akademie für Menschenrechte.

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Großtyrann und das Gericht, Roman (1935). Der Tod von Reval, Erz. (1939). Am Himmel wie auf Erden, Roman (1940). Die heile Welt, Gedichte (1950, Nymphenburger). Das Buch Rodenstein, Erzählung (1950, Verlag Die Arche). Der letzte Rittmeister, Novelle (1952). Die Rittmeisterin, Roman (1954). Zorn, Zeit und Ewigkeit, Erzählungen (1960).

Sekundärliuteratur (Auswahl): Werner Bergengruen: Schriftstellerexistenz in der Diktatur, Aufzeichnungen und Reflexionen zu Politik, Geschichte und Kultur 1940-1963 (2005, Oldenbourg Verlag).

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