DDR-Briefmarke von Johannes R. Becher, 1971Johannes R. Becher Hintergrund-Information: Grabstätte von Johannes R. becher
(Johannes Robert Becher)

*22.Mai 1891 in München, +11.Oktober 1958 in Ost-Berlin/DDR

Stationen u.a.: Sohn eines Richters. 1910 Selbstmordversuch, bei dem er seine Freundin Fanny Fuß tötet. Ab 1911 Studium Medizin und Philosophie in München und Jena. Seit 1919 Mitglied der KPD. Emigriert 1935 in de UdSSR. Gründet nach dem 2. Weltkrieg mit Bernhard Kellermann den "Kulturbund". 1954-58 Minister für Kultur in der DDR. Verfasser der DDR-Nationalhymne "Auferstanden aus Ruinen".

Arbeitsgebiete: Gedicht, Roman, Drama

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Nationalpreis der DDR (1950). Stalin-Preis, Moskau (1953).

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Idiot (1913). Verfall und Triumph (1914). Gedichte um Lotte (1919). Gedichte für ein Volk (1919). Drei Hymnen (1923). Am Grabe Lenins (1924). Levisite oder Der einzig gerechte Krieg, Roman (1925). Maschinenrhythmen (1926). Deutscher Totentanz 1933 (1933). Abschied (1940). Das Sonett (1945). Heimkehr (1947). Vom Willen zum Frieden, Zwei Reden (1947, Aufbau). Die Asche brennt auf meiner Brust (1948). Neue deutsche Volkslieder (1950). Schöne deutsche Heimat (1952). Glück der Ferne leuchtend nah, Neue Gedichte (1952, Aufbau). Winterschlacht/Schlacht um Moskau, Eine deutsche Tragödie (1953, Aufbau). Der Weg nach Füssen (1956). Schritt der Jahrhundertmitte (1958). In München bin ich geboren, Erlebtes und Erzähltes (1961, Kinderbuchverlag). Lasst eure Verse teilnehmen am Sportfest, Auswahl (1964, Sportverlag, hrsg. von Günter Witt).

Sekundärliteratur (Auswahl): Johannes R. Becher, Eine politische Biographie (2003, Böhlau Verlag, hrsg. von Alexander Behrens).

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