Walter Bauer
*4.November 1904 in Merseburg, +23.Dezember 1976 in Toronto/Kanada
Stationen u.a.: Sohn eines Fuhrmanns. 1919-25 Staatliches Lehrerseminar in Merseburg. 1925 Wanderung durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz. 1926-28 Redakteur. Studium Germanistik in Halle. 1928-30 Hauslehrer im Harz. Erhält 1933 Druckverbot. 1940-46 Soldat im 2. Weltkrieg und Gefangenschaft in Italien und Österreich.Ab 1946 freier Schriftsteller in der Nähe von München. 1949 Umzug nach Stuttgart. 1949-52 kurze Ehe mit Jutta Ingenohl. Wandert 1952 nach Kanada aus und arbeitet hier als Fabrikarbeiter, Packer und Redakteur in Toronto. 1954-59 Studium moderne Sprachen und Literatur an der Universität in Toronto. 1959-76 Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Universität in Toronto.1967 Ernennung zum Aassociate Professor.
Arbeitsgebiete: Lyrik, Kinderbuch, Essay, Prosa, Drama
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Frans Masereel-Preis (1930). Albert Schweitzer-Buchpreis (1956).
Veröffentlichungen (Auswahl): Kameraden zu euch spreche ich, Gedichte (1929). Stimme aus dem Leunawerk (1930). Das Herz der Erde, Roman (1933). Das Lichte und das Dunkle, Essay (1935). Tagebuchblätter aus Frankreich (1941). Bis zum letzten Hahnenschrei (1943). Tagebuchblätter aus dem Osten (1944). Ein Jahr, Tagebuchblätter aus Kanada (1967). Geburt des Poeten, Roman (1980).
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