Otto Basil zum Text (Seele des Sommers)
(Otto Adam Franz Bazil)

*24.Dezember 1901 in Wien, +19.Februar 1983 in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Studium Germanistik und Paläontologie in Wien und München. Ist in verschiedenen Berufen tätig, u.a. Journalist, Lektor, Pianist und ab 1927 Angestellter in der Industrie. Dramaturgisch tätig und als Publizist für verschiedene Kulturzeitschriften. Herausgeber der Zeitschriften "Das Wort" und "PLAN". Erhält 1938 Schreibverbot. Freundschaft mit Wilhelm Szabo. Nach Kriegsende wird er Pressereferent und Dramaturg am Wiener Volkstheater. Schreibt auch unter den Pseudonymen Markus Hörmann und Camill Schmall. Als sein literarisches Vorbild gilt Karl Kraus.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Prosa, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Publizistik-Preis der Stadt Wien (1965). Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (1981).
- Mitglied im P.E.N.

Veröffentlichungen (Auswahl): Sternbild der Waage, Gedichte (1945). Apokalyptischer Vers (1947). Georg Trakl, Monographie (1965, Rowohlt). Wenn das der Führer wüßte, Roman (1966, Molden/1981, Moewig-Verlag/2010, Milena Verlag). Johann Nestroy, Monographie (1967). Lob und Tadel, Theaterkritiken (1981, hrsg. von Paul Wimmer). Schon sind wir Mund und Urne, Gedichte (2006/2008, Rimbaud-Verlag).

Sekundärliteratur (Auswahl): Otto Basil und die Literatur um 1945, Tradition, Kontinuität, Neubeginn (1998, Zsolnay, hrsg. von Volker Kaukoreit und Wendelin Schmidt-Dengler).

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