Uri Avnery, 2006, Foto: Doris Poklekowski

Foto: Doris Poklekowski
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Uri Avnery
(Helmut Ostermann)

*10.September 1923 in Beckum, lebt und arbeitet in Israel

Stationen u.a.: Schriftsteller. Journalist. Friedensaktivist. Politiker. Wandert 1933 nach Palästina aus. 1938-42 Mitglied der rechts-zionistischen militärischen Untergrundorganisation Irgun. 1950-90 Herausgeber und Chefredakteur des Nachrichtenmagazins "Haolam Haseh". 1993 Gründungsmitglied von "Gush Shalom" (Israelischer Friedensblock), eine linksgerichtete israelische Friedensinitiative.

Arbeitsgebiete: Sachbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Erich-Maria Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück (1995). Friedenspreis, Aachen (1997 - gemeinsam mit Gush Shalom). Bruno-Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte (1997). Alternativer Nobelpreis (2001). Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik der Stadt Oldenburg (2002). Lew Kopelew-Preis (2003 - gemeinsam mit Sari Nusseibeh).

Veröffentlichungen (Auswahl): In den Feldern der Philister, Meine Erinnerungen aus dem israelischen Unabhängigkeitskrieg (1949/2005, Diederichs).

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