Rose Ausländer, Foto: privat/www.fischerverlage.de (hf1107)

Rose Ausländer zum Text (Dichten) zum Text (Verwundung) zum Text (Mutterland) zum Text (Le Cháim) Hintergrund-Information: Zum 20. Todestag von Rose Ausländer
(Rosalie Beatrice "Ruth" Scherzer)

*11.Mai 1901 in Czernowitz/Bukowina, +3.Januar 1988 in Düsseldorf/Nordrhein-Westfalen

Stationen u.a.: Studium Philosophie und Literaturwissenschaft. Wandert als 20jährige mit Ignaz Ausländer nach Minneapolis aus. Wird US-Bürgerin. Verliert diesen Status bei der Rückkehr nach Bukarest bzw. Wien. Verfolgung durch die Nationalsozialisten. 1940/41 Verhaftung in der UdSSR. 1946 Emigration über Bukarest in die USA. 1965 Rückkehr nach Deutschland. Sie lebt in Düsseldorf. Freundschaft mit Paul Celan. Sie ist auf dem Jüdischen Friedhof/Nordfriedhof in Düsseldorf begraben.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Kurzprosa; Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Ehrenpreis Wagner Coll/Staaten Island/USA (1957). Ehrenpreis der Stadt Meersburg (1965). Silberner Heine-Taler (1966). Droste-Preis der Stadt Mersburg (1967). Ida Dehmel-Literaturpreis der GEDOK (1977). Andreas Gryphius-Preis (1977). Ehrengabe des Kulturkreises des BDI (1978). Roswitha-Medaille der Stadt Bad Gandersheim (1980). Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1984). Großes Verdienstkreuz der BRDeutschland (1984).Evangelischer Buchpreis (1986).
- Seit 1970 Mitglied GEDOK, seit 1972 Ehrenmitglied des VS, ab 1973 Mitglied im Bodenseeklub, ab 1976 im P.E.N und an 1978 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung..

Veröffentlichungen (Auswahl): Der Regenbogen, Gedichte (1939, Literaria). Ihr Zuschauenden, Lyrik (1947). Nachtzauber, Lyrik (1956). Blinder Sommer, Gedichte (1965, Bergland). Schallendes Schweigen, Lyrik (1965). Kindheit 1, Lyrik (1965). 36 Gerechte, Gedichte (1967, Hoffmann und Campe). Inventar, Gedichte (1972, Hildebrandt). Andere Zeichen, Gedichte (1974, Concept). Der Brunnen, Lyrik (1974). Ohne Visum, Gedichte und Prosa (1974, Sassafras). Noch ist Raum, Lyrik (1976). Blatt, Lyrik (1977). Doppelspiel, Lyrik (1977). Aschensommer, Lyrik (1978). Mutterland, Lyrik (1978). Es bleibt noch viel zu sagen, Lyrik (1978). Ein Stück weiter, Lyrik (1979). Einverständnis, Lyrik (1980). Daheim, Lyrik (1980). Mein Atem ist heiß, Lyrik (1981). Im Atemhaus wohnen, Lyrik (1981). Einen Drachen reiten, Lyrik (1981). Mein Venedig versinkt, Lyrik (1982). Südlich wartet ein warmes Land, Lyrik (1982). So sicher atmet nur Tod, Lyrik (1983). Tränen, Lyrik (1984). Hügel aus Äther unwiderruflich, Gedichte (1984, S. Fischer). Ich spiele noch, Lyrik (1987). Der Traum hat offene Augen, Lyrik (1987). Immer zurück zum Pruth, Gedichte (1989, S. Fischer). Jeder Tropfen ein Tag (1990, S. Fischer). Regenwörter, Gedichte (1993, Reclam). Sanduhrschrift, Gedichte (1994, S. Fischer). Schweigen auf deinen Lippen (1994, S. Fischer). Schattenwald (1995, S. Fischer). Treffpunkt der Winde (1995, S. Fischer). Gedichte (2001, S. Fischer, hrsg. von Helmut Braun). Deiner Stimme Schatten, Gedichte, kleine Prosa und Materialien aus dem Nachlass (2008, S. Fischer, hrsg. von Helmut Braun). Ich habe eine gute Nachricht für Sie. Ausländer und Hans Bender, Briefe und Dokumente (2009, Rimbaud).

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