Erich Arendt, Menschen sind Worttiere, Texte und Bilder, 2003, RimbaudErich Arendt zum Text (Worte...)

*15.April 1903 in Neuruppin, +25.Septmber 1984 in Wilhelmshorst bei Potsdam/DDR

Stationen u.a.: Sohn einer Waschfrau und eines Schulhausmeisters. Volksschullehrer. Geht 1926 nach Berlin. Seit 1926 Mitglied der KPD. Lehrer an einer sozialistischen Versuchsschule. 1933 Emigration in die Schweiz und 1934 weiter nach Spanien. Kämpft im Spanischen Bürgerkrieg. 1941 Flucht mit der Ehefrau Katja Hayek-Arendt über Frankreich nach Bogotá/Kolumbien. Gründung einer Pralinenfabrikation. 1950 Rückkehr nach Ost-Berlin/DDR. Übersetzer aus dem Spanischen (Vicente Aleixandre, Asturias, Cernuda, Góngora, Jorge + Nicolas Guillén, Miguel Hernández, des Gesamtwerkes von Nobelpreisträger Pablo Neruda, Jorge Zalamea), aus dem Französischen (Jean Cassou) und aus dem Englischen (Walt Whitman). Lebt ab 1971 als freier Schriftsteller im Haus seines Freundes Peter Huchel. Unterzeichnet 1977 den Protest gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman, Fotoessayist, Übersetzung

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Nationalpreis der DDR, III. Klasse (1954). Nationalpreis der DDR, II. Klasse (1983). Johannes R. Becher-Preis 1968 (zum 75. Geburtstag von J.R.B.).

Veröffentlichungen (Auswahl): Trug doch die Nacht den Albatros, Gedichte (1951). Bergwindballade, Gedichte (1952). Flug-Oden, Gedichte (1959/2002, Rimbaud). Ägäis, Gedichte (1967). Memento und Bild, Gedichte (1976, Agora Verlag). Zeitsaum, Gedichte (1977, Agora Verlag). Entgrenzen, Gedichte (1981, Agora Verlag). Reise in die Provence - Unterwegs, Tagebuchnotizen aus dem Jahr 1929 (2003, Agora Verlag, mit 7 Radierungen von Christoph Meckel, Nachwort von Manfred Schlösser). Kritische Werkausgabe, Band I - Gedichte 1925-59, Band II - Gedichte 1960-82 (2003, Agora Verlag, hrsg. von Manfred Schlösser). Menschen sind Worttiere, Texte und Bilder (2003, Rimbaud).

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