Lou Andreas-Salomé, Foto: wikipedia.org (hf0309)Lou Andreas-Salomé zum Text (Erotik und Kunst)
(Louise von Salomé)

*12.Februar 1861 in St. Petersburg/Rußland, +5.Februar 1937 in Göttingen

Stationen u.a.: Jüngstes von sechs Kindern einer hugenottischen Familie. Schreibt gelegentlich auch unter dem Pseudonym "Henry Lou". Nach dem Tod des Vaters, 1880 Umzug mit der Mutter nach Zürich. Beginn des Studiums. Wegen eines Lungenleidens 1882 nach Rom. 1882-85 lebt sie freundschaftlich mit Paul Rée in Berlin. 1887 Eheschließung mit Friedrich Carl Andreas. Ab 1897 enge Beziehung zu Rilke, mit dem sie 1899 und 1900 Rußland besucht.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Brief

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): -

Veröffentlichungen (Auswahl): Im Kampf um Gott (1885). Henrik Ibsens Frauengestalten (1892). Ruth (1895). Jesus der Jude, Essay (1895). Aus fremder Seele (1896). Fenitschka, Eine Ausschweifung(1898). Menschenkinder (1899). Ma, Roman (1901). Im Zwischenland (1902). Die Erotik (1910, Rütten&Löenig). Vom frühen Gottesdienst (1913). Zum Typus Weib (1914). Anal und Sexual (1916). Die Stunde ohne Gott und andere Kindergeschichten (1922). Der Teufel und seine Großmutter, Traumspiel (1922). Rodinka, Eine russische Erinnerung (1923). Rainer Maria Rilke, Buch des Gedenkens (1928). Mein Dank an Freud, Offener Brief (1931).

Sekundärliteratur (Auswahl): Der bittersüße Funke Ich, Biografie (2010, Propyläen, von Kerstin Decker). Lou Andreas-Salomés Russland: Die Erschaffung von Alterität in autobiografischen und literarischen Schriften (2012, Verlag Dr. Müller, von Cordula Simon).

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