Alfred Andersch zum Text (Niemals kann Freiheit...) zum Text (aus:Alfred Andersch desertiert)

*4.Februar 1914 in München, +21.Februar 1980 in Berzona/Tessin

Stationen u.a.: Offizierssohn. Gymnasium. Buchhändlerlehre. Tritt der Kommunistischen Partei bei, von der er sich später aber wieder löst. 1933 Konzentrationslager Dachau. Angestellter. Soldat im 2. Weltkrieg. 1946-47 gibt er mit Hans Werner Richter und René Hocke die Zeitschrift "Der Ruf" heraus. Zusammen mit Hans Werner Richter und Wolfdietrich Schnurre Gründungsmitglied der "Gruppe 47". 1955-57 Herausgeber von "Texte und Zeichen".

Arbeitsgebiete: Erzählung, Roman, Reisebericht, Hörspiel, Kritik

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Charles Veillon-Preis. Literaturpreis der Bayerischen Akademie (1975).
- Mitglied der "Gruppe 47".

Veröffentlichungen (Auswahl): Die Kirschen der Freiheit, Ein Bericht (1952). Sansibar oder der letzte Grund, Roman (1957). In der Nacht der Giraffe, Hörspiel (1960). Der Tod des James Dean (1960, zusammen mit John Dos Passos). Die Rote, Roman (1961). Efraim, Roman (1967). Mein Verschwinden in Providence, Erz. (1971). Der Vater eines Mörders, Roman (Diogenes). Sämtliche Erzählungen (1983, Diogenes). Gesammelte Werke von Alfred Andersch (2004, Diogenes, hrsg. von Dieter Lamping).

Sekundärliteratur (Auswahl): Alfred Andersch desertiert (2015, Verbrecher Verlag, von Jörg Döring, Felix Römer und Rolf Seubert).

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