Ilse Aichinger, 2000, Foto: Anita Schiffer-Fuchs

Ilse Aichinger
Foto: Anita Schiffer-Fuchs

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*1.November 1921 in Wien, lebt und arbeitet in Wien/Österreich

Stationen u.a.: Zwillings-Tochter einer jüdischen Ärztin. Wächst gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Helga Michie in Linz und Wien auf. 1939 Abitur. Verfolgung im 3. Reich. Im 2. Weltkrieg dienstverpflichtet. Ab 1945 Medizin-Studium. 1947 Abbruch des Studiums. Ab 1949 Lektorin in Wien. Mitarbeit an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. 1953-72 verheiratet mit dem Lyriker Günter Eich. Seit 1989 wieder in Wien. 1998 verunglückt ihr schreibender Sohn Clemens Eich tödlich.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Erzählung, Hörspiel

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Preis der "Gruppe 47" (1952). René Schickele-Preis (1952). Literaturpreis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie (1953). Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen (1954). Immermann-Preis der Stadt Düsseldorf (1955). Nelly Sachs-Preis der Stadt Dortmund (1971). Georg Trakl-Preis für Lyrik (1979). Petrarca-Preis (1982). Anton Wildgans-Preis der Österreichischen Industrie. Franz Kafka-Preis (1983). Marie-Luise Kaschnitz-Preis, Tutzingen (1984). Weilheimer Literaturpreis (1988). Solothurner Literaturpreis (1991). Manès Sperber-Preis (1991). Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie (1991). Franz Nabl-Preis. Peter Rosegger-Literaturpreis des Landes Steiermark (1992). Großer Österreichischer Staatspreis für europäische Literatur (1995). Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim. Grand Prix der Internationalen Biennale der Poesie (1998). Joseph Breitbach-Preis, Mainz (2000, gemeinsam mit W. G. Sebald und Markus Werner). Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Handeln und Denken (2002).
- Mitglied der "Gruppe 47" und des P.E.N.-Zentrums Deutschland.

Veröffentlichungen (Auswahl): Die größere Hoffnung, Roman (1948, S. Fischer). Rede unter dem Galgen, Erzählungen (1952, S. Fischer). Der Gefesselte, Erzählungen (1953, S. Fischer). Knöpfe, Hörspiel (1953, SR). Zu keiner Stunde, Szenen (1957). Besuch im Pfarrhaus, Hörspiel (1961). Wo ich wohne, Erzählungen (1963, S. Fischer). Eliza Eliza, Erzählungen (1965, S. Fischer). Nachmittag in Ostende, Hörspiel (1968). Auckland, Hörspiel (1969). Nachrichten vom Tag, Erzählungen (1970, S. Fischer). Verschenkter Rat, Gedichte (1978, S. Fischer). Kleist, Moos, Fasane, Skizzen, Prosa, Gedichte (1987, S. Fischer). Kurzschlüsse (2001, Edition Korrespondenzen). Film und Verhängnis, Autobiografie (2001, S. Fischer). Unglaubwürdige Reisen, Prosa (2005, S. Fischer). Ilse Aichinger, Ein Bilderbuch von Stefan Moses (2006, S. Fischer). Subtexte (2006, Edition Korrespondenzen).

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