H.G.Adler. Privatgelehrter und freier Schriftsteller, Eine Monographie (2009, Böhlau Verlag, von Franz Hocheneder).H.G. Adler zum Text (aus:Eine Reise)
(Hans Günther Adler)

*2.Juli 1910 in Prag, +21.August 1988 in London/GB

Stationen u.a.: 1930-35 Studium Musik-, Kunst- und Literaturwissenschaften sowie Pholosophie und Psycholgie in Prag. 1935 Promotion. Lehrer. Ab 1941 Internierung und 1942 Deportation in verschiedene Konzentrationslager. Nennt sich nach seiner Befreiung nur noch H.G. Adler um die Namensähnlichkeit mit einem Nazichargen zu vermeiden. Flieht 1947 nch London. Vater von Jeremie Adler.

Arbeitsgebiete: Lyrik, Essay, Prosa, Sachbuch

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Leo Baeck-Preis (1958). Charles Veillon-Preis, Lausanne (1969). Buber-Rosenzweig-Medaille, Berlin (1974). Ehrendoktor der PH West-Berlins (1980). Bundesverdienstkreuz (1985). Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (1985).
- Mitglied des P.E.N.-Zentrums deutschsprachiger Autoren im Ausland und seit 1979 Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Veröffentlichungen (Auswahl): Theresienstadt 1941-45, Das Antlitz einer Zwangsgemeinschaft (1955/2005, Wallstein-Verlag). Die Juden in Deutschland, Von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus (1960). Unser Georg und andere Geschichten (1961). Eine Reise, Roman (1962/1999, Zsolnay).  Panorama, Roman (1962). Ereignisse, Erzählungen und Novellen (1969). Fenster, sechs Gedichte (1974). Viele Jahreszeiten, Gedichte (1975). Spuren und Pfeiler, Gedichte (1978). Transsubstantations, Gedichte (1978). Zeiten auf der Spur, Gedichte (1978). Blicke, Gedichte 1947-51 (1979). Stimme und Zuruf, Gedichte (1980, Knaus). Die unsichtbare Wand, Roman (1989, Zsolay). Der Wahrheit verpflichtet, Interviews, Gedichte, Essays (1998, hrsg. von Jeremy Adler). Andere Wege, Gesammelte Gedichte (2010, Drava, hrsg. von Franz Hocheneder und Katrin Kohl).

Sekundärliteratur (Auswahl): H.G.Adler. Privatgelehrter und freier Schriftsteller, Eine Monographie (2009, Böhlau Verlag, von Franz Hocheneder).

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