Soazig Aaron Hintergrund-Information: Geschwister-Scholl-Preis für Soazig Aaron

*1949 in Rennes/Frankreich, lebt und arbeitet in der Bretagne

Stationen u.a.: Französische Schriftstellerin. Arbeit in einer Pariser Buchhandlung.

Arbeitsgebiete: Gedicht, Erzählung, Roman

Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Geschwister Scholl-Preis (2004).

Veröffentlichungen (Auswahl): Klaras NEIN, Tagebuch-Erzählung (2002/2004, Friedenauer Presse - Übertragung Grete Osterwald).

Autorenhomepage I Buchbestellung I home I e-mail 0804-0914 © LYRIKwelt

Die Sahara ist mit neun Millionen Quadratkilometern die größte Trockenwüste der Erde.<br />
Das entspricht knapp der Fläche der gesamten USA oder etwa der 26-fachen Fläche Deutschlands.<br />
Sie erstreckt sich von der afrikanischen Atlantikküste bis zur Küste des Roten Meeres und bildet annähernd ein Trapez von 4500 bis 5500 Kilometern westöstlicher und 1500 bis 2000 Kilometern nordsüdlicher Ausdehnung. Sie gehört zu den Wendekreiswüsten.<br />
Die Sahara ist größtenteils eine Stein- oder Felswüste (Hammada) beziehungsweise eine Kies- oder Geröllwüste (Serir);<br />
die bekanntere Sandwüste (Erg) macht nur etwa 20 Prozent der Fläche aus.</p>
<p>Die Sahara liegt im Norden Afrikas. Sie erstreckt sich von der Atlantikküste bis zur Küste des Roten Meeres und bildet annähernd ein Trapez von 4500 bis 5500 km westöstlicher und 1500 bis 2000 km nordsüdlicher Ausdehnung. In Ägypten wird sie durch die Flussoase des Nils unterbrochen. Im Norden liegen die Maghrebstaaten Marokko (einschließlich des annektierten Territoriums Westsahara), Algerien, Tunesien und Libyen. Südlich davon gehören zur Sahelzone die Staaten Mauretanien, Mali, Niger, Tschad und Sudan.<br />
Geologie<br />
Forscher schließen aus der Lage unterschiedlicher Gesteinsschichten, dass sich in dieser Wüste im Laufe von mehreren Jahrmillionen mehrfach trockene und feuchte Phasen abwechselten. Durch Datierungen von Fossilien in Bodenproben aus dem Tschadbecken gelang der Nachweis, dass die Sahara schon vor sieben Millionen Jahren zumindest zeitweise eine Wüste war. Selbst noch unter diesen analysierten Bodenschichten fanden sich noch weitere und ältere Sandsteinschichten, welche nur durch Windverwehungen unter Wüstenbedingungen entstanden sein konnten. In den Pluvialzeiten war die Sahara wasserreicher und begrünt, wie auch zahlreiche Felsmalereien aus den späteren Perioden und die von den Gebirgen ausgehenden, oft über 1000 km langen Trockenflussbetten (Wadis) beweisen. Neueste Forschungen der Universität von Illinois in Chicago aus dem Jahr 2004 haben ergeben, dass das Grundwasser unter Ägypten und Libyen bis zu einer Million Jahre alt ist. Es fließt langsam in einem unterirdischen System von Nubien aus mit einer Geschwindigkeit von nur ein bis zwei Metern pro Jahr nordwärts.<br />
Außerdem befindet sich die Wüste im subtropischen Hochdruckgürtel, sie ist also eine Wendekreiswüste. Da die absteigenden Luftbewegungen für Wolkenauflösung sorgen, kann eine ungehinderte Ein- und Ausstrahlung von Licht und Wärmestrahlung erfolgen.<br />
Die Sahara weist einige Gebirgsketten auf, wie etwa das Hoggargebirge und das Tibestigebirge. Höchste Erhebung ist der Emi Koussi im Tibesti mit 3415 m ü. NN. Es gibt auch einige große Meteoriteneinschlagkrater in der Sahara. Der größte bisher gefundene Krater ist der Kebira-Krater, er hat einen Durchmesser von 31 km.</p>
<p>Oasen<br />
Eine Oase [oˈaː.zə] (von altgr. ὄασις óasis „bewohnter Ort“; aus dem Ägyptischen, altägyptisch waset „Kessel“) ist ein Vegetationsfleck in der Wüste, üblicherweise an einer Quelle, Wasserstelle oder einem Wadi gelegen. Oasen können in der Größe und im Charakter erheblich variieren, vom kleinen, von Dattelpalmen umgebenen Teich bis hin zu ganzen Städten mit angesiedelten Industrie- und Landwirtschaftsbetrieben. Die traditionelle Wirtschaftsform, bei der verschiedene Kulturen kombiniert werden, ist die Oasenwirtschaft. Eine Sonderform zur Wassergewinnung sind die Qanate. Geografisch werden Oasen als Siedlungsinseln in ansonsten unbesiedelten Räumen der Erdoberfläche der sogenannten Periökumene zugeordnet.<br />
Oasentypen<br />
Die Oasen werden je nach Herkunft des Wassers unterteilt. Es gibt die Grundwasseroase, die Flusswasseroase, die Quellwasseroase, die Oase mit artesischem Brunnen und die Foggara-Oase.<br />
Flusswasseroase<br />
Die Flusswasseroase ist eher eine „unechte“ Oase. Ein Fremdlingsfluss durchfließt ein sonst trockenes Gebiet und ermöglicht dadurch die Besiedlung eines Bereichs der Wüste. Die wohl bekannteste Flussoase ist der Nil. Typisch ist, dass Gebiete entlang der Flussoasen altertümliche Bewässerungskulturen hervorgebracht haben (z. B. Ägypter, Sumerer, Moche).<br />
Der Fluss transportiert das Wasser über eine große Entfernung aus niederschlagsreichen Gebieten. Das Wasser wird für eine künstliche Bewässerung verwendet. An den Uferbereichen gibt es dann fruchtbaren Boden.<br />
Grundwasseroase<br />
Bei Grundwasseroasen wird mit Hilfe einer Pumpe oder eines Brunnens das Wasser aus der nächsten wasserführenden Schicht an die Oberfläche transportiert. Einige Oasen der Sahara sind Grundwasseroasen und liegen unter dem Meeresspiegel. Niederschläge versickern am Atlasgebirge. Sie sammeln sich über einer wasserundurchlässigen Schicht. Die Grundwasseroase verläuft viele hundert Kilometer bis weit in die Sahara. Man zapft das Wasser durch einen Brunnen an.<br />
Quellwasseroase<br />
Bei Regenfällen im Gebirge versickert das Wasser im Erdreich, bis es auf eine wasserführende und wasserundurchlässige Schicht trifft. In ihr fließt es unterirdisch weiter, bis es (in der Wüste) wieder an die Erdoberfläche tritt.<br />
Oase mit artesischem Brunnen<br />
Künstliche Oasen auf der Grundlage artesischer Brunnen sind z. B. im südlichen Algerien geschaffen worden. Sie dienen u. a. dem Dattelanbau.<br />
Foggaraoase<br />
Das Grundwasser eines in der Nähe (bis 30 km) liegenden Gebirges wird durch Stollen über viele Kilometer zur Oase geleitet. Zudem werden auch Stollen mit senkrecht nach oben führenden Luftschächten in die Wüste vorgetrieben, um die in den Stollen durch Abkühlung der einströmenden heißen Wüstenluft kondensierende Luftfeuchtigkeit zu nutzen. Darüber hinaus sind die vielen Stollen bei Reparaturarbeiten sehr nützlich (Kanat, Qanat).<br />
Tiefbrunnen<br />
Fossiles Wasser wird aus großer Tiefe mit Hilfe von mächtigen Pumpen gefördert.<br />
Ghout<br />
Am Rande von Sandwüsten (Ergs) liegt das Grundwasser sehr nahe unter der Erdoberfläche. In trichterartigen Vertiefungen (Ghout) können Palmwurzeln das Grundwasser erreichen.<br />
Quelle: wikipedia.org/Konversationslexikon (08.2014)<br />
<br />
Logbedingung:<br />
Um diesen Earthcache loggen zu können müsst ihr schreiben, aus was für 3 Materialien die Sahara besteht<br />
und wieviel Staaten gehören zu den Magrebstaaten.</p>